Der Katastrophenschutz- Löschzug 1 des Landkreises Kassel, welcher von den Feuerwehren Ahnatal und Espenau gebildet wird, nahm am 20.August 2011 an einer Großübung im Schwalm- Eder- Kreis teil. Auch Katastrophenschutzeinheiten aus Fuldabrück und Kassel beteiligten sich an der Übung in Felsberg. Insgesamt waren 460 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Bundespolizei involviert.

Den Einsatzkräften war zwar im Vorfeld bekannt, dass eine Großübung stattfinden wird, doch um welches Szenario es sich dabei handeln sollte war nicht klar. Erst als die Fahrzeugverbände vom Bereitstellungsplatz zum „Einsatz“ alarmiert werden, erhalten die Einsatzkräfte Informationen über ihren genauen Einsatzort und
die dort herrschende Lage. Von der Übungsleitung wurde die Annahme vorgegeben, dass ein Kleinflugzeug über Felsberg abgestürzt sei. Brennende Wrackteile trafen dabei ein Gutsgebäude und einen Industriebetrieb. Ein Gebäude der Domäne Mittelhof und ein umliegendes Feld wurden, so die Annahme, durch die Wrackteile in Brand gesetzt. Des Weiteren wurden Zwei Mitarbeiter als vermisst gemeldet.
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Dem Löschzug der Feuerwehren Ahnatal und Espenau kam dabei die Aufgabe zu, die Wasserentnahme aus der Eder aufzubauen und mehrere Hundert Meter Schlauchleitung in Richtung der Domäne Mittelhof zu verlegen. Auf dem Berg, welcher zwischen der Domäne und der Eder liegt, wurde ein 1.Bassin durch oben genannte Schlauchleitung mit Wasser gefüllt. Unter anderem bei der Befüllung eines 2.Bassins, welches in der direkten Umgebung des Gutsgebäudes aufgestellt wurde, kam der „Leichte Transporthelikopter“ vom Typ „EC 155 B“ (Dauphin), der „Bundespolizei- Fliegerstaffel Fuldatal“ zum Einsatz. Bis hin zu dem 2.Wasserbassin verlegten die eingesetzten Katastrophenschutzzüge eine Schlauchleitung von ca. 2,3 Km Länge.
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Die Übung dauerte etwa Drei Stunden und gegen Nachmittag befanden sich die Fahrzeuge des Löschzuges 1 wieder einsatzbereit an ihren Standorten.
(FFADK)




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